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d' Buramusig  des Musikverein Nofels
 

Begeistert heute wie damals: d' Buramusig

 

Lüpfig !


Einige der Nofler Musikantinnen und Musikanten treten zusätzlich auch noch gerne in einer kleineren Formation mit dem Namen d' Buramusig oder Nofler Buramusig auf.

Die etwa 15-köpfige Gruppe unterhält bei verschiedenen Anlässen mit zünftiger und "lüpfiger" alpenländischer Tanz- und Unterhaltungsmusik.

Und vermag es mit einer zeitgemäßen Stückauswahl und einem bemerkenswert hohen spieltechnischen Niveau Alt und Jung zu begeistern!

 

 

Name

Aus dem ursprünglichen Namen Bauernkapelle hat sich sich Anfang des neuen Jahrtausends die heutige (auch im Trend liegende) Dialekt-Bezeichnung Buramusig entwickelt und etabliert.
Noch etwas mehr Details zum Namen findest Du unter Mehr über uns weiter unten.

 

 

Repertoire

Alpenländische Tanz- und Unterhaltungsmusik beinhaltet vor allem Polkas, Märsche und Walzer. Wobei die Kompositionen hauptsächlich aus Böhmen, Mähren, Tirol und Bayern stammen.
Wer nun meint, das wäre nur was für die ältere Generation, der irrt gewaltig! In den letzten Jahren durfte die "Szene" einen ordentlichen Aufschwung und Image-Wandel erleben. Was sicherlich auch mit den tollen neuen Stücken, in erster Linie Polkas, wie die Katharinen-Polka, Böhmischer Traum oder Wir Musikanten zusammen hängt. Die nicht selten sogar von DJs in Diskotheken aufgelegt werden. D' Buramusig des Musikverein Nofels hat neben immer wieder gern gehörten Klassikern natürlich auch genau solche Hits im Programm!

Lesen des nachfolgenden Absatzes zur Geschichte ist zwar wärmstens empfohlen.
Du kannst aber auch ungestraft weiterlesen bei Mehr über uns weiter unten.

 

 

Bauernkapelle vor 1952
- anklicken für Großansicht mit Namen

Geschichte

Kurz nach Ende des 2. Weltkrieges, ca. 1948, gab es laut Aufzeichnungen und Aussagen von Zeitzeugen schon diese musikalische Gruppierung. Die damals etwa 8 Mann starke Truppe in traditioneller (einfacher) Besetzung, die sich (hochdeutsch) Bauernkapelle nannte, war aber laut Aussagen von Gewährsleuten nur ein paar Jahre bis in die 1950er-Jahre wirklich aktiv. In der Vereinschronik taucht die Bezeichnung Bauernkapelle zwar im Fasching 1963 auf, ansonsten findet sich aber kaum eine Erwähnung.

Bis die Formation Ende der 1980er Jahre vom damaligen Kapellmeister Leo Summer sen. reaktiviert wurde und wieder vermehrt aufspielte. Um die Tradition zu pflegen damals auch noch öfters in Lederhosen verpackt. Auf die wurde jedoch später verzichtet (was jetzt aber nicht heißt, dass nackt aufgetreten wurde :-).
 

Buramusig Nofels 1991

Reaktivierte Buramusig bei der
Kilbi-Veranstaltung 1991

Zum Repertoire aus Märschen, flotten Polkas, "Wälzerle" gehörten lange Zeit (bis 2006) auch die Weißbacher-Stücke, bekannte Evergreens der Volksmusik, die immer wieder gerne gewünscht und gehört wurden. Vorwiegend aber von älterem Publikum.

Das ist Geschichte.
Heute wird ein moderneres Programm geboten, das ganz offensichtlich Alt und Jung gleichermaßen gefällt :-)


 

Mehr über uns

Nachdem die Bauernkapelle in ihrer traditionellen (einfachen) Besetzung viele Jahre lang von Ehrenkapellmeister Leo Summer sen. erfolgreich geführt wurde, ist seit 2006 Kapellmeister Peter Kuhn mit seinem Flügelhorn musikalischer Leiter dieses Ensembles. Manchmal dirigiert auch Jugendkapellmeister Mario Wiedemann. Wobei bei Auftritten oder auch bei den Proben gelegentlich auch gar niemand einen Dirigentenstab schwingt, sondern einfach der Schlagzeuger die führende Funktion hat.

 

d' Buramusig beim Feldkircher WeinfestUnter Peter Kuhn wurde das musikalische Programm modernisiert und beinhaltet nun wie weiter oben schon erwähnt aktuelle "Gassenhauer" wie z. B. Dem Land Tirol die Treue, Böhmischer Traum oder Wir Musikanten. Die auch ein jüngeres Publikum begeistern. Oben erwähnte Weißbacher, zum Beispiel den Brennersee-Walzer, gab es nur noch ganz wenige Male auf ganz besonderen Wunsch und bei gleichzeitigem Eintreffen einer Getränkerunde zu hören. Heute sind sie definitiv nicht mehr im Programm.

Mit dem neuen Unterhaltungsprogramm wurde auch die Spielerzahl erhöht. Waren es bei vorgängig schon (sicherheitshalber) eingeführten Doppelbesetzungen maximal 12 Musiker, so konnte man vor kurzem auch schon mal 18 oder noch mehr Mitwirkende zählen. Die Aufstockung geschah und geschieht meist bewusst zur Besetzung zusätzlicher neuer Stimmen in der moderneren Literatur (heute darf beispielsweise auch ein Waldhorn mitspielen), bringt aber auch größeres Klangvolumen (einen volleren Sound).

 

 

 

 

Noch mehr über uns (selbst)

 

Qualitätsdenken, das sich sicherlich lohnt

D' Buramusig hat zwar kein eigenes Leitbild. Und von den alten Hasen, die spätestens unter Kapellmeister Summer gelernt haben wie sich's gehört ("Kurzes kurz, Langes lang"), spielen heute auch nicht mehr viele mit. Aber zumindest bei den Musikanten, die schon länger bei der Buramusig mit dabei sind, ist in den Köpfen immer noch ein Streben nach besonderer Qualität verankert. Nicht nur weil die Konkurrenz nicht schläft (aktuell schießen die Böhmischen Kapellen ja wie die Pilze aus dem feuchten Boden). Sondern weil besonders diese Art von Musik erst dann toll klingt, Freude macht und "lüpfig" ist, wenn sie genau und mit Gefühl gespielt wird!

Qualität heißt in diesem Zusammenhang also hauptsächlich exaktes Spiel, aber auch saubere Stimmung und insgesamt ein gutes Gespür für diese Art von Musik. Anders gesagt sind hier Musikantinnen und Musikanten mit Talent, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und einem guten Gehör gefragt. Für den olympischen Gedanken und für Schlampigkeit hat man durchwegs wenig Verständnis. Weil diese Musik, vermutlich mehr als andere, eben nur gut rüber kommt, wenn die Phrasierungen passen und die Notenwerte genau ein- bzw. ausgehalten werden. Dazu kommt, dass Ungenauigkeiten, Aussetzer oder Unstimmigkeiten auch umso deutlicher hörbar werden, je kleiner eine musikalische Gruppierung ist. Insbesondere bei einer wie ursprünglich gehabten einfachen Stimmen-Besetzung ist jeder Spieler alleine auf seiner Stimme. Und darf sich deshalb, wie jeder Solist, eigentlich keinerlei Fehler** oder Pausen erlauben, sondern muss immer sicher und präsent sein. Das Ganze ist für den durchschnittlich begabten (jungen) Musikus gar nicht so einfach wie er vielleicht zuerst denken mag, sondern stellt mal ganz abgesehen von den zusätzlich erforderlichen Proben schon gewisse Ansprüche an den Einzelnen.

Der eine oder andere Leser wird es vielleicht schon bemerkt haben: Der ganze Absatz zielt natürlich auch in die eigenen Reihen. Unter anderem auf unseren Blasmusik-Nachwuchs. Denn Neubesetzungen gehen auch oft mit einem Generationenwechsel einher.* Aktuell bindet man (vielleicht nicht wirklich geplant, aber natürlich stets mit dem Weiterbestand des Ensembles im Hinterkopf) interessierten jungen Bläser- und Schlagzeuger-Nachwuchs mit ein. Und hegt dabei insgeheim die Hoffnung, dass diese Musikrichtung dem Nachwuchs nicht nur viel Freude bereitet sondern auch die bisher angestrebte und vom Publikum geschätzte Spielqualität mindestens beibehalten oder sogar noch verbessert wird! Momentan sieht's nicht schlecht aus. Das Interesse für die Buramusig bzw. für den Musikstil ist in jedem Fall vorhanden, die jungen Musikantinnen und Musikanten haben kein Image-Problem. Jetzt muss nur noch - wie bisher - weiter die Gratwanderung Spaß/Qualität gelingen. Anders gesagt das Ganze auch ein wenig ernst genommen und auf ein spieltechnisch hohes Niveau Wert gelegt werden. Und trotzdem oder gerade deshalb viel Spaß miteinander haben.

Ist/war wie gesagt nur prophylaktisch. Bislang klappt das nämlich eh sehr gut. D' Buramusig des Musikverein Feldkirch-Nofels macht, obwohl sie keine Profi-Kapelle ist, auf einem bemerkenswert hohen Niveau mitreißende Unterhaltungsmusik, die Alt und Jung gefällt. Und wenn die Botschaft, die sich in dieser Abhandlung verbirgt, beim Nachwuchs ankommt und die musikalischen Leiter es auch so (genau) sehen, dann wird das auch in der Zukunft der Fall sein :-D

 

* In mehreren Fällen war es zwar so, dass die "Mitgliedschaft" bei der Buramusig einfach von einer Generation an die nächste vererbt wurde. Das ist aber beim Ausscheiden von "alten Hasen" nicht immer möglich. Und es steht auch nirgends geschrieben, dass das so sein muss.

** Sollte trotzdem einmal ein falscher Ton zu hören sein, dann ist dies natürlich pure Absicht. Um noch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen und auch zu zeigen, dass hier alles 100% live ist  ;-)

 

 

Einzelne (unbegründete) Bedenken bezüglich des Namens

Auch wenn sich die Truppe Mitte des letzten Jahrhunderts (schriftlich, hochdeutsch) Bauernkapelle nannte, ist wohl klar, dass das in Nofels und Umgebung kaum jemand so ausgesprochen wollte. Wenn man redete, dann wohl meist (im hiesigen Dialekt) von der "Burakapäall". Und weil die Bezeichnung "Kapelle" hierzulande eher bei Trachten-Musikgruppen zur Anwendung kommt und sich auch die Nofler Musik nicht Kapelle sondern Musikverein nennt, ist auch nachvollziehbar, weshalb sich kurz nach der Jahrtausendwende die heutige (auch im Trend liegende) Dialekt-Bezeichnung Buramusig entwickelt und etabliert hat. 2003 findet man in Dokumenten (Werbeträgern) die Zwischenform Bauernmusik.

Mit Musig hat niemand ein Problem. Angesichts der unumstrittenen Tatsache, dass sich heute kaum noch Bauern unter den Mitgliedern finden, sahen und sehen aber nun einige mindestens den ersten Namensteil Bura nicht mehr passend und marketing-technisch nachteilig. Und man war deshalb vor einiger Zeit (wieder einmal) dazu geneigt, den historisch begründeten Namen zu verwerfen und die seit 65 Jahren unter ähnlichen Namen auftretende Gruppe umzubenennen. Z. B. in Nofler Dorfmusikanten.

Nach einiger Überlegung entschied man sich dann aber doch wieder, den längst in der Bevölkerung etablierten Namen Buramusig mal weiter beizubehalten. Auch wenn es (aus nachvollziehbarem Grund) nicht mehr die ursprüngliche (hochdeutsche) Bezeichnung ist, so hat Buramusig dennoch historischen Hintergrund. Und darf (zum Glück) mindestens so lange bleiben, bis ein wirklich besserer, zeitloser, nicht schon existierender oder 08/15 Name gefunden ist. Was gar nicht so einfach ist. Und vielleicht eben auch gesamt betrachtet gar nicht vorteilhaft ist! Es sollte nämlich immer bedacht werden: Altes verwerfen ist leicht. Etwas neu zu etablieren - insbesondere wenn es nachhaltig sein soll - ist hingegen mit großem Aufwand verbunden und kann u. U. Jahre dauern kann!

Im übrigen scheint neben der Verwendung von Dialektbezeichnungen auch die von historischen Namen aktuell voll im Trend zu liegen. So wird beispielsweise aktuell gleich mehrfach von Marketingleuten auf Novale (ehem. für Nofels) als Zugnummer gesetzt (Gästehaus des Hotel Löwen, Neubau Dorfzentrum (ehem. Mönig), auch Noval-Sax!). Und ein Bauunternehmen bzw. Immobilienmakler vergibt für jede neue Wohnung einen alten historischen Nofler Flurnamen. Wird man das jeweilige Angebot wegen des historischen Namens mit alt oder minderwertig assoziieren? Wohl eher nicht. Analog dazu dürften dann auch die wenigsten, die heute von der Buramusig hören oder lesen, ernsthaft davon ausgehen, dass hier (alte) Bauern musizieren. Zudem hat sich der Bauernstand in den letzten Jahrzehnten auch ein sehr gutes Images erarbeitet. Und Gruppierungen andernorts, die sich ebenso Buramusig nennen (und auch modernes Programm spielen), sind äußerst erfolgreich.

Die Bedenken bezüglich des Namens scheinen unbegründet oder übertrieben.
Viel entscheidender für nachhaltige Bekanntheit und Beliebtheit ist vermutlich, dass das musikalische Programm und die Qualität die Zuhörer begeistert.

 

 

 

 

 

 

d' Buramusig würde sich noch über den einen oder anderen attraktiven Auftritt freuen!

Für Anfragen bzw. Angebote siehe Seite  Kontakt .

 

 

 

Hier ein paar Bilder:

 

Bangser Frühschoppen 2013.  Es wird wieder getanzt! 

 

Feldkircher Weinfest 2013

 

Kilbi Rüthi (CH) 2012

 

 

Weinfest 2011

 

 

Spiersbach-Neueröffnung 2009

 

Feldkircher Weinfest 2009

 

Bangser Frühschoppen 2006

 

 

Beim Matschelserfest  2002 + 2003

 

 

Ständle beim Nofler Bädle 1999

 

Auftritt beim Musigfeschtle  1999

 

 
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